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Chronik von Haus vom 8. bis ins 14. Jh.

  • 928

    Die erste urkundliche Nennung des Marktes Haus erfolgte im Jahr 928. In diesem Jahr trat der Hochfreie Weriant und seine Frau dem Erzbischof von Salzburg, Odalbert für die lebenslängliche Überlassung eines Hofes in Friesach in Kärnten seine Besitzungen in Haus ab.
  • 1074

    Bei der Klostergründung von Admont wurde die Schenkung einer Hofstätte, "ad superius hus" im Stifterbrief niedergeschrieben. Dieser Hof, der Herzmayrhof, gilt als der älteste des oberen Ennstales und steht in der Kirchengasse 12. 1745 erlosch der Name auf dem Gut. Nach dem verheerenden Brand im Jahre 1750 wurde er wieder aufgebaut.

    Anlässlich der Gründung des Stiftes Admont wurde Haus 1074 erstmals als Pfarre genannt. Die Kirche steht unter dem Patronat des heiligen Johannes dem Täufer. Sie gilt als die älteste Pfarrkirche des oberen Ennstales und blieb samt dem Schloss und den dazugehörigen Besitzungen bis zum Jahre 1803 im Eigentum des Erzbistums Salzburg. Die Pfarre hatte lange Zeit das ausgedehnte Gebiet von Altenmarkt bis Gröbming zu betreuen.
    1074
  • Um 1150

    entstand das berühmte romanische Kruzifix aus der Filialkirche Oberhaus, heute in der Katharinenkapelle in Haus.
    Um 1150
  • 1171

    1171 wurde urkundlich die Filialkirche von Oberhaus erwähnt. Ursprünglich dem hl. Paternian geweiht, heute als Margarethenkirche bekannt, war sie vermutlich eine Eigenkirche.
    Wahrscheinlich war sie ein Bestandteil des großen Herrenhofes, der einst zu den Besitzungen des Herzogs von Baiern gehörte. Zu dem Ursitz gehörten auch eine Schmiede, eine Taverne und eine Mühle.
  • 1350

    Der Kirchenwirt (Nr. 56) früher Weißenhofer Taverne, wurde genannt. Der Ursprung des Gutes entstammt aus einem der ersten Herrenhöfe von Haus, der an Salzburg dienstbar war.

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